Dienstag, 14. September 2021

Im Alfacafe in Bakkagerdi

Nach gründlichem Service am Landy sind wir heute nach Bakkagerdi an die Küste gefahren. 


Nach einer super schönen Strecke über die Berge kommt man nach ca. 50km von Egilsstadir im Ort an. Es gibt ein paar Häusschen dort, einen Fischhandel und offenbar auch Fischtrocknerei.





Es hat schon einen etwas morbiden Charme, vor allem das Toilettenhäusschen :-)


Mitten im Dorf steht dann auch das letzte der orginalen Dorfhütten, etwas älter als 100 Jahre und mittlerweile unter der Verwaltung der Gemeinde.



Im Ort gibt es auch das "Alfacafe". Alfa hat hier nichts mit dem Autohersteller zu tun, sondern steht für Trolle. Und das soll hier offenbar eine "Hochburg" für Trolle aus Island sein. 
Eine Spezialität des AlfaCafes ist die Fischsuppe, die wir dann auch probiert haben. Echt sagenhaft, inclusive kostenlosem Nachschlag !





Montag, 13. September 2021

Zurück nach Egisladir

Nach einem gemeinsamen Frühstück im Gästehaus sind Martina und Anna dann zurück Richtung Flughafen, und Niklas und ich in die entgegengesetzte Richtung zurück Richtung Fähre gefahren.

Das Wetter war maximal bescheiden. Regen und Sturm und von beiden seeehr viel.





Sonntag, 12. September 2021

Am Diamond Beach

An unserem letzten gemeinsamen Tag sind wir weiter Richtung Osten bis zum Diamond Beach gefahren.
Dort treiben viele von den Gletschern gekalbte Eisschollen im Fluss bevor sie dann ins Meer abtreiben. 

Ein grossartiges Schauspiel, erst recht wenn man bislang noch keine so grossen Eisberge gesehen hat. 





Das Wetter war leider maximal schlecht. Nicht nur dass es geregnet hat und keine Sonne am Himmel zu sehen war ... es war auch EIS-kalt :-)

Samstag, 11. September 2021

Von Tourist*innen umzingelt

So schön Island auch ist, so grauenhaft sind die Tourist*innenströme zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Heute morgen wollten wir wandern in einer kleinen Schlucht und haben uns gefragt warum aus der Seitenstrassen in der die Schlucht gelegen ist massenhaft Autos herauskamen.
Wie Ampelphasen haben sich zig Autos aneinandergereiht, wo ansonsten nirgends Autos auf den Strassen zu sehen waren. 

In der Schlucht angekommen war der gesamte Parkplatz übersäht mit Autos und Tourist*innen. Warteschlangen vor Toilettenhäusschen und alles was dazu gehört. 
Wir sind dann nur zum Anfang der Schlucht gegangen und standen dort inmitten Menschen die alle wieder - wie die letzten Tage auch - irgendwelche Posen für Selfies gemacht haben. 

Damit auf besondern exponierten Stellen die Menschen sich nicht noch bis zum kleinen Fußzeh über die Klippe zu hängen, so dass man noch mehr Likes bekommt, sind diese Stellen mehrfach mit Verbotsschildern gespickt.


Um dem Schauspiel zu entfliehen sind wir dann alle in den Landy umgestiegen und ins Hochland gefahren. Und siehe da, gleich beim nächsten (Riesen-)wasserfall waren ausser uns nur noch 3 weitere Leute und ansonsten viel Ruhe und Natur zum Wandern und Bewundern...







Freitag, 10. September 2021

Vik

Heute mussten wir leider die schöne Unterkunft verlassen und sind weiter auf der Ringstrasse nach Westen gefahren.

Erste Station war der Wasserfall (Name?), hinter dem man entlanglaufen kann. Wirklich sehr beeindruckend, allerdings waren wir uns alle einig dass die einsamen Stationen uns bei Weitem besser gefallen haben. An diesem Wasserfall konnte man nicht vorbeilaufen ohne auf andere Touristen zu warten die sich in allen erdenklichen Varianten vor dem Wasserfall fotografieren lassen. 
Das Naturschauspiel gerät dann sprichwörtlich in den Hintergrund - wichtig ist, dass das Bild ordentlich was hergibt für das soziale Netzwerk.



Es ging dann weiter zu eine Flugzeugwrack der US Navi. Anscheinend können die nicht gut fliegen, ist doch ein baugleiches Flugzeug vom gleichen Verein in der Westsahara abgestürzt. 
Beide Wracks dienen heute als Magnet für Touristen. Ich denke, es werden ca. 5000 Bilder wie dieses hier pro Tag gemacht. 
Der Weg zum Wrack sind hin und zurück 8km, so dass es sich wenigstens etwas für die Figur gelohnt hat ...



Sehr schön war es nochmal am Strand von Vik - auch wenn wir anschliessend alle nasse Schuhe hatten :-)





Donnerstag, 9. September 2021

Westmänner Inseln

Heute stand der Besuch der Westmännerinseln auf dem Programm.

Mit der Fähre ist man in 40min übergesetzt und das Wetter war heute ideal dafür. 
Also in das Auto und auf die Fähre. Die Ambulance durfte heute noch mal ausruhen, morgen muss sie dann wieder ran ;-)

Wir sind dann auf den Eidfell Vulkan hochmarschiert. Von dort aus kann man sehr schön auf die Gletscher Eyjafjallajökull (links) und den grösseren Myrdalsjökull rüberschauen. 


Beim Selfie ist uns aufgefallen dass direkt neben uns aus einem Loch in der Erde heisse Luft ausströmt. 
Da scheint also noch "Leben" im Vulkan zu sein ...









Ach, richtig gut ist übrigens auch der schwarze Strand aus feinem Lavasand. Sieht beeindruckend gut aus wenn das weiss aufgeschäumte Wasser daran hochläuft. 
Beeindruckend übrigens auch, als sich ca. 10 Frauen dort zum Baden verabredet haben. Das Wasser ist vermutlich nur knapp über 0 Grad...



Mittwoch, 8. September 2021

Auf dem golden Circle

Schön wenn man den Tag gemeinsam an einem geheizten Frühstückstisch beginnen kann...


Heute stand dann die Touristenstrecke auf dem Programm. 

Wir hatten uns vorgenommen einige typische "Highlights" anzufahren und gleich damit begonnen den Geysir "Strokkur" zu besuchen. Eigentlich ist Geysir das Ort in der Nähe und dessen Geysir hat allen anderen Geysiren damit den Namen dieses Schauspiels gegeben.

Der ursprüngliche Geysir hat im Jahr 2000 das letzte Mal gesprudelt, direkt daneben steht de Strokkur sprüht aber nach wie vor alle 5-8 Minuten mit ca. 35 Metern in die Höhe. 




Direkt um die Ecke ist dann der Gullfoss. Ein beeindruckend grosser Wasserfall mit Potential selbst ziemlich nass zu werden wenn man daran entlang läuft, da das Wasser in grossen Schwaden aufgewirbelt daran hochsteigt...



Bei weitem nicht so spekatulär, aber ebenfalls Teil dieser Route ist der Krater des erloschenen Vulkans Kerid. Hier merkt man dann schon deutlich dass man auf der Touristenstrecke ist, bezahlt man doch für den Eintritt 400 Kronen pro Person. Das erste Mal in Island...


Auf dem Heimweg dann das was und am besten gefallen hat - und in keinem Reiseführer verzeichnet ist. 
Ein Wasserfall nahe Hella. Mit Regenbogen, ohne Rummel und ohne Eintritt.
Ach, enien Souvenierladen gab es Gott sei Dank auch nicht :-)